Tourismus Stadtgemeinde Berndorf


Kulturwanderweg

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Stadttheater Berndorf - 1

 

Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz-Josephs ließ Arthur Krupp in den Jahren 1897/98 das Theater von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbauen. Die Bauanlage des Theaters lebt aus dem Geist der Wiener Ringstraßen-Renaissance. Betritt man den Zuschauerraum, glaubt man sich in ein Rokoko-Schlosstheater versetzt. Ein Highlight sind die jährlichen Festspiele unter der Intendanz von Michael Niavarani.

 

Arthur Krupp Büste - 2


Im Jahre 1943 wurde die von Prof. Klimsch geschaffene Stele vor dem Stadttheater aufgestellt und enthüllt. Im Jahre 1945 wurde sie von blindwütigen Fanatikern vom Sockel geworfen und in Sicherheit gebracht. 1960 wurde nach vielen Bittgängen des damaligen Bürgermeisters die Büste wieder nach Berndorf gebracht und am Krupp-Platz aufgestellt. Im Jahre 2002 wurde sie in den Theaterpark übersiedelt.

 

Diana zu Pferd - 3


Die Statue wurde von dem Künstler Caspar von Zumbusch geschaffen. Sie stand bis 1945 vor dem ehemaligen Krupp-Schloss „Am Brand“. 1910 wurde Diana zu Pferd bei der großen Jagdausstellung in Wien aufgestellt, befand sich später im Jagdmuseum Marchegg und nun im Theaterpark in Berndorf. In den Gesichtszügen will man eine Ähnlichkeit mit Frau Margarete Krupp erkennen.

 

Bronzebüste Kaiser Franz Joseph - 4


Das Bronzedenkmal des Kaisers, modelliert vom akad. Bildhauer Anton Brenek, erinnert an den Kaisertag am 27. September 1899 in Berndorf und wurde zum 70. Geburtstag des Kaisers am 18. August 1900 feierlich enthüllt.

 

Marienkirche - 5


Die alte Pfarrkirche wurde nach Entwürfen und unter der Leitung des Architekten Viktor Rumpelmayer in den Jahren 1881-1883 erbaut. Für die einschiffige Kirche mit dem 42m hohen Fassadenturm wählte der Architekt den neugotischen Stil. Während des Hochwassers im Jahre 1944 und des 2. Weltkrieges erlitt die Kirche so arge Schäden, dass im Jahre 1967 eine Generalsanierung veranlasst wurde. Der Innenraum wurde völlig neu und modern durch den akademischen Maler Franz Drapela gestaltet.

 

Ehemaliger Pfarrhof - 6


Nach dem Bau der Uferschutzmauer am linken Triestingufer wurde nach den Plänen des Wiener Architekten Oswald Gruber der katholische Pfarrhof errichtet. Heute befinden sich in diesem Gebäude das Sozialamt, Schulamt, Kulturamt und das Tourismusbüro.

 

Rathaus - 7


Bei der Errichtung des Rathauses plante der Wiener Architekt Oswald Gruber das Feuerwehrdepot mit drei Ausfahrtstoren im Erdgeschoß mit ein, das später den Amtsräumen der Sicherheitswache und schließlich dem Sitzungssaal und Standesamt weichen musste.

 

2. Volksschulgebäude - 8


Das in den Jahren 1877/78 auf Fabrikskosten errichtete Gebäude dienter später zum Teil als Gewerbliche Fortbildungsschule und Kindergarten und beherbergt heute die Polizei sowie das Bau- und Meldeamt.

 

3. Volksschulgebäude - 9


Architekt Ludwig Baumann gestaltete das Äußere der Schule neubarock und das Innere in Grund- und Aufriss nach dem Vorbild eines englichen College. Heute beherbergt das Gebäude das Sonderpädagogische Zentrum, die Musikschule und die Stadtbibliothek.

 

Arbeitersiedlung Wiedenbrunn - 10


Arbeitersiedlung Sechshaus/Vierhaus - 11

 

Berndorfer Stilklassen - 12


Die beiden Schulen, die Margaretenkirche flankierend, wurden in den Jahren 1908/09 erbaut. Die Baukosten trug die Stadtgemeinde Berndorf, die künstlerische Ausstattung der Klassenzimmer in 12 verschiedenen Stilarten - von der Zeit der alten Ägypter bis zum Empire- von Arthur Krupp. Nicht zu Unrecht spricht man die Gebäude wegen ihrer künstlerischen Gestaltung als Schulpaläste an, die als „kulturhistorische Unikate“ bezeichnet werden.

 

Margaretenkirche - 13


Erbaut 1910/17 durch Ludwig Baumann unter der Bauaufsicht von Ing. Eugen Essenther. Die Kirche setzt einen kräftigen Akzent in das Stadtbild und gilt als Wahrzeichen von Berndorf. Den Innenraum beherrscht der im Jahre 1915 geschaffene, fein ziselierte, zwanzig Tonnen schwere Hochaltar aus Bronze mit der überlebengroßen Statue der heiligen Margareta. Das Glockenspiel der Margaretenkirche besticht durch Klangreinheit, Tonqualität und exakte Rhythmik. Dreimal täglich erklingen geistliche und weltliche Kunst- und Volkslieder (6.00Uhr – 12.00 Uhr – 20.00 Uhr).

 

Ludwig Baumann-Denkmal - 14


Der Architekt hat Krupp´s Idee der großartigen städtebaulichen Anlage Berndorfs mit großer Meisterschaft und künstlerischem Empfinden verwirklicht.

 

Wehrbär - 15


Arthur Krupp ließ während des Ersten Weltkrieges den „Wehrbären“ im Grödnertal schnitzen. Am 18. August 1915, dem Geburtstag des Kaisers, wurde der Bär feierlich enthüllt und gegen Entrichtung von einer Krone für das Kriegshilfswerk von den Gemeindebürgern mit Eisennägeln benagelt. In wenigen Monaten erhielt der Bär seinen dichten Panzer und wurde in der Bärenhöhle in der Idagasse aufgestellt.

 

Mausoleum der Familie Krupp - 16


Nach den Plänen des Architekten Rumpelmayer ließ Arthur Krupp ein Familienmausoleum im neogotischen Stil mit einer steinernen Kuppel bauen, in dem er selbst 1938 als letzter neben seinen Angehörigen beigesetzt wurde.

 

Kapelle am Hermannsplatz - 17


Die ehemalige Kapelle an der tausendjährigen Linde wurde als Leichen-Einsegnungshalle errichtet und 1883 auf dem Hermannsplatz aufgestellt. Im Jahre 1958 wurde sie wieder abgetragen. Im Jahre 1996 wurde der Grundstein für den Bau einer neuen Kapelle am Hermannsplatz nach alten Plänen gelegt. Diese wurde am 6. Juli 1997 feierlich eingeweiht.

 

Krupp stadt museum, ehemalige Wurst- und Fleischfabrik, Konsumanstalt, Schwarz- und Weißbäckerei - 18


Das alte Stadtmuseum im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Consumanstalt wurde im Jahre 1990 eröffnet. Im Jahre 2005/06 übersiedelte das Museum in die ehemalige Consumanstalt in der Wurstfabrik anlässlich der Feierlichkeiten zu „150 Jahre Arthur Krupp – Werken, Wirken, Wandel“. In den Räumlichkeiten des „krupp stadt museum“ BERNDORF“ finden jährlich Sonderausstellungen statt.

 

Hermann Krupp Tempel - 19


Arthur Krupp ließ zur Ehren seines Vaters beim Aufgang zum Guglzipf einen ionischen Säulentempel mit Kupferdach errichten. Die Büste von Hermann Krupp wurde vom Bildhauer RUSS entworfen und in Bronze gegossen.

 

Jubiläumswarte und Waldhütte am Guglzipf - 20


Der Aussichtsturm wurde in den Jahren 1990/91 von der Stadtgemeinde Berndorf erbaut, welcher einen traumhaften Rundblick über das Tal bietet. Viele gemütliche Wanderwege sowie ein Naturlehrpfad –vom Stadtzentrum Berndorf aus – führen direkt zur Aussichtswarte und der Schutzhütte, die sich auf 473 m Seehöhe befinden. Für Autos aber auch Busse ist der Berndorfer Hausberg über eine Forststraße zu erreichen. Naturkegelbahn, große Spielwiese und Kinderspielplatz stehen neben der Schutzhütte ebenfalls zur Verfügung.

 

Niederfelder Marienkapelle - 21


Die barocke Marienkapelle - erbaut in den Jahren 1764/65 - diente den Wallfahrern, die nach Pottenstein und Mariazell pilgerten, als Andachtsstätte. Im Jahre 1774 wurde die Kapelle durch die großen, flankierenden barocken Statuen der Erzengel Michael und Gabriel verschönert. Die Kapelle ist das älteste sakrale Bauwerk von Berndorf.

 

Krupp-Gedenkstein - 22


Der im Theaterpark befindliche Gedenkstein wurde von der Gemeinde und Berndorfer Vereinen im Jahre 1906 anlässlich der Silbernen Hochzeit von Arthur und Margarete Krupp errichtet. In einen grob behauenen Felsblock fügt sich ein Bronzemedaillon mit Reliefbildern der Jubilare ein.

 

Strandgut – Bronzerelief - 23


Das neben der Freiheitsbrücke aufgestellte Relief wurde 1898 von Richard JAKIC geschaffen. Der Grazer Künstler erhielt dafür den Rompreis der Wiener Akademie und das Ehrendiplom der Pariser Weltausstellung 1900.

 

Alter Friedhof – 24 (Wird derzeit noch adaptiert !)


Hermann Krupp, der Vater Arthur´s, überließ der Gemeinde außerhalb des verbauten Gebietes zum Zwecke der Errichtung eines Friedhofes Ackerland und streckte Geld zur Anlage und zum Bau einer Totenkammer vor. 1879 wurde der Friedhof dann feierlich eingeweiht. Der erste Mann, der dort begraben wurde, war Hermann Krupp. Zwei Tage vor seinem Tod legte er mit dem damaligen Bürgermeister den Platz auf dem neuen Ortsfriedhof fest, auf dem ein Familiengrabmal errichtet werden sollte. Am oberen Ende des Friedhofes wurde das Mausoleum der Familie Krupp errichtet.

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