Tourismus Stadtgemeinde Berndorf


Sehenswert

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Berndorfer Stilklassen 

 

Die beiden Schulen, die Margaretenkirche flankierend, wurden in den Jahren 1908/09 erbaut. Die Baukosten trug die Stadtgemeinde Berndorf. Die künstlerische Ausgestaltung der Klassenzimmer in 12 verschiedenen Stilarten - von der Zeit der alten Ägypter bis zum Empire - wurde von Arthur Krupp übernommen.


Nicht zu Unrecht spricht man die Gebäude wegen ihrer künstlerischen Gestaltung als Schulpaläste an, die als „kulturhistorische Unikate“ bezeichnet werden.

 

 

 

   stilklasse

Eintrittspreise

Erwachsene Euro 5,--
SchülerInnen, StudentInnen, SeniorInnen und Gruppen Euro 4,--
Familienkarte (2 Erw./Kinder, Kinder unter 6 Jahre gratis ) Euro 9,--

Der Aufpreis für eine Führung pro Person beträgt Euro 1,--

 

 

Folder + Öffnungszeiten "Berndorfer Stilklassen" als PDF-Download

www.kruppstadt-berndorf.at

 

Auskünfte und Informationen
"kult-tour im Zentrum"
Tel. +43 2672 82253-52, +43 676 84 8225 304
Fax +43 2672 85637
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Öffnungszeiten:

Mo, Di, Mi und Fr 08:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 13:00 Uhr

     

Stadttheater Berndorf 

 

Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz-Josephs ließ Arthur Krupp in den Jahren 1897/98 das Theater von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbauen. Die Bauanlage des Theaters lebt vom Geist der Wiener Ringstraßen-Renaissance. Betritt man den Zuschauerraum, glaubt man sich in ein Rokoko-Schlosstheater versetzt. Ein Highlight sind die jährlichen Festspiele unter der Intendanz von Kristina Sprenger.

1897/98 ließ Arthur Krupp zum 50-Jahr-Jubiläum der Regierung Kaiser Franz Josef I. das Theater errichten. 1899 wurde es im Beisein des Kaisers eröffnet.

 

Berndorf Stadttheater

Für den Bau wählte der Fabriksherr die beiden angesehenen Architekten des historisierenden Ringstraßenstils Hermann Helmer und Ferdinand Fellner, welche im Lauf ihrer Tätigkeit zwischen Hamburg und Odessa 48 Theater entwarfen. Ihren ungehemmten Siegeszug quer durch den Kontinent begannen Helmer und Fellner mit dem Volkstheater in Wien, dessen Erscheinungsbild im Berndorfer Stadttheater in kleinerem Maßstab nachklingt.

Die Hauptfront ist einem Park mit Platanen zugekehrt und dem eigentlichen Hauptplatz abgewandt. Arthur Krupp wollte die Schauseite des Theaters von seinem Herrenschloss "Am Brand" im Blickfeld haben und vor dem Gebäude einen großen Stadtplatz errichten. Dass ihm der Besitzer diesen Grund später, trotz günstiger Angebote vorenthielt, konnte er nicht ahnen.

 

  Berndorf Stadttheater

Durch die vielfältig verschachtelten Baukörper, die aufwendig gestaffelten Giebel der Hauptfront, die gegliederten Erker und durch die Buntheit der Fresken (eine völlige Erneuerung der Fresken wurde bei der Restaurierung nicht durchgeführt) wird dem Gebäude alles Schwere, Wuchtige genommen und das Ganze in das Spielerisch-Leichte, Grazile und Anmutige gehoben.

 

 

Arthur Krupp Büste

 

Im Jahre 1943 wurde die von Prof. Klimsch geschaffene Stele vor dem Stadttheater aufgestellt und enthüllt. Im Jahre 1945 wurde sie von blindwütigen Fanatikern vom Sockel geworfen aber doch in Sicherheit gebracht.

 

1960 wurde - nach vielen Bittgängen des damaligen Bürgermeisters - die Büste wieder nach Berndorf gebracht und am Krupp-Platz aufgestellt. Im Jahre 2002 wurde sie in den Theaterpark übersiedelt.

  Arthur Krupp Büste

 

Diana zu Pferd

 

Die Statue wurde von dem Künstler Caspar von Zumbusch geschaffen. Sie stand bis 1945 vor dem ehemaligen Krupp-Schloss „Am Brand“. 1910 wurde Diana zu Pferd bei der großen Jagdausstellung in Wien aufgestellt, befand sich später im Jagdmuseum Marchegg und nun im Theaterpark in Berndorf.

 

In den Gesichtszügen kann man eine Ähnlichkeit mit Frau Margarete Krupp erkennen.

 

diana2

 

Bronzebüste Kaiser Franz Joseph

 

Das Bronzedenkmal des Kaisers, modelliert vom akad. Bildhauer Anton Brenek, erinnert an den Kaisertag am 27. September 1899 in Berndorf und wurde zum 70. Geburtstag des Kaisers am 18. August 1900 feierlich enthüllt.

  Bronzebueste kaiser franz josef

 

Marienkirche

 

Die alte Pfarrkirche wurde nach Entwürfen und unter der Leitung des Architekten Viktor Rumpelmayer in den Jahren 1881-1883 erbaut. Für die einschiffige Kirche mit dem 42m hohen Fassadenturm wählte der Architekt den neugotischen Stil.


Während des Hochwassers im Jahre 1944 und des 2. Weltkrieges erlitt die Kirche so arge Schäden, dass im Jahre 1967 eine Generalsanierung veranlasst wurde. Der Innenraum wurde völlig neu und modern durch den akademischen Maler Franz Drapela gestaltet.

 

  Marienkirche

Die Pfarrkirche zu Maria Himmelfahrt wurde nach Entwürfen und unter der Leitung des Wiener Architekten Victor Rumpelmayer 1881-83 erbaut. Am 2. September 1883 wurde der Schlussstein (ein Stein vom Ölberg in Jerusalem) gelegt.

 

Die einschiffige Kirche mit dem 42 m hohen Fassadenturm ist im neugotischen Stil erbaut. Bemerkenswert ist die spitzbogige Tonne aus dunklem Holz, die das Langhaus überwölbt.

Frau Margarete Krupp spendete die zweimanualige Orgel, erbaut von der Fa. Kaufmann.

 

Durch das Hochwasser 1944 und den 2. Weltkrieg erlitt die Kirche schwerste Schäden. 1960 wurde die Orgel durch den Klosterneuburger Orgelbaumeister Hermann Brückner restauriert, wobei das Gehäuse modernisiert wurde. 1966/67 erfolgte eine Generalsanierung unter Pfarrer Franz Rapolter. Der Innenraum wurde durch den akademischen Maler Franz Drapela völlig neu und modern gestaltet.

Bei den Bleiglasfenstern wurde als Material Murano-Glas verwendet. Hinter dem Altar ist noch eines der alten Glasfenster erhalten, es wurde von dem Tiroler Künstler Widmoser gestaltet.

 

Ehemaliger Pfarrhof

 

Nach dem Bau der Uferschutzmauer am linken Triestingufer wurde nach den Plänen des Wiener Architekten Oswald Gruber der katholische Pfarrhof errichtet.


Heute befindet sich in diesem Gebäude das Sozialamt.

  Pfarrhof

 

Rathaus

 

Bei der Errichtung des Rathauses plante der Wiener Architekt Oswald Gruber das Feuerwehrdepot mit drei Ausfahrtstoren im Erdgeschoß mit ein. Dieses musste später den Amtsräumen der Sicherheitswache und schließlich dem Sitzungssaal und dem Standesamt weichen.

  Rathaus 

 

2. Volksschulgebäude

 

Das in den Jahren 1877/78 auf Fabrikskosten errichtete Gebäude dienter später zum Teil als Gewerbliche Fortbildungsschule und Kindergarten und beherbergt heute die Polizei sowie das Bau- und Meldeamt.

  Polizeigebaeude 

 

3. Volksschulgebäude

 

Architekt Ludwig Baumann gestaltete das Äußere der Schule im neubarocken Stil und das Innere in Grund- und Aufriss nach dem Vorbild eines englischen Colleges.

 

Heute beherbergt das Gebäude das Sonderpädagogische Zentrum, die Musikschule und die Stadtbibliothek.

  3. Volksschulgebäude

 

Margaretenkirche 

 

Sie wurde in den Jahren 1910 bis 1917 durch Ludwig Baumann unter der Bauaufsicht von Ing. Eugen Essenther erbaut. Die Kirche setzt einen kräftigen Akzent in das Stadtbild und gilt als Wahrzeichen von Berndorf. Den Innenraum beherrscht der im Jahre 1915 geschaffene, fein ziselierte, zwanzig Tonnen schwere Hochaltar aus Bronze mit der überlebensgroßen Statue der heiligen Margareta.


Das Glockenspiel der Margaretenkirche besticht durch Klangreinheit, Tonqualität und exakte Rhythmik. Dreimal täglich erklingen geistliche und weltliche Kunst- und Volkslieder (6.00 Uhr – 12.00 Uhr – 20.00 Uhr).

 

 

  Margaretenkirche 

Die Kirche wurde auf Veranlassung von Arthur und Margarete Krupp, nach den Plänen des Hofburgbau-Architekten Ludwig Baumann, von 1910 bis 1917 erbaut. Sie wurde als Pfarrkirche anstelle der zu klein gewordenen Marienkirche errichtet. Baumeister Wenzel Wegwart aus Pottenstein begann den Auftrag durchzuführen und nach dessen Tod vollendete ihn Baumeister Eugen ESSENTHER. Patronin der Pfarrkirche ist die heilige Margareta, Königin von Schottland (1046-1093).


Die Orgel

wurde von der Fa. Rieger in Jägerndorf (heute Tschechien) gebaut. Zweimanualiges pneumatisches Werk, 25 klingende Register, gesondertes Rohrwerk für Oboe, Trompete und Posaune. Restaurierung 1997 durch Orgelbaumeister Franz Windtner, St. Florian, OÖ.

 

Die Verglasung
Dem Zeitgeschmack entsprechend hat man mystisches Dunkel in den Kirchen durch Buntverglasung erreichen wollen. Die gesamte Verglasung wurde mit violettem (Purpur = Königsfarbe) Kathedralglas durchgeführt. Durch Kriegseinwirkung 1945 musste 1960 eine Neuverglasung erfolgen, wobei die beiden großen Barockfenster und das Lünettenfenster über dem Eingang die jetzige helle Kathedralglasfassung erhielten.

 

Das Glockenspiel
Wurde 1912 von der Fa. Schilling in Apolda geliefert. Umfasste 19 Glocken im Gesamtgewicht von 9000 kg. Durch die Kriegsereignisse 1917 beschlagnahmt und teilweise verschrottet. 1962 wieder erneuert, heutiges Gesamtgewicht 3.267,10 kg.

 

Die Glocken
Ursprünglich 4 Läuteglocken im Gesamtgewicht von 3.575 kg. Heute 2 Glocken der Fa. SCHILLING zu 237 und 364 kg. 1951 kam eine Glocke der Fa. Pfundner mit 608 kg und 1960 die schwerste Glocke mit 1227 kg, ebenfalls von der Fa. Pfunder, Wien, hinzu (Gesamtgewicht: 2.436 kg).

 

Die Taufkapelle
Die Wände sind mit Bildern ausgeschmückt, welche das Leben der hl. Margareta darstellen, ausgeführt vom Wiener Maler Franz Zimmermann.
Bronzener Taufbrunnen, am Deckel figuraler Schmuck: Johannes der Täufer. Hergestellt in der Berndorfer Metallwarenfabrik.

 

Ludwig Baumann-Denkmal

 

Der Architekt hat Krupp´s Idee der großartigen städtebaulichen Anlage Berndorfs mit großer Meisterschaft und künstlerischem Empfinden verwirklicht.

  Ludwig Baumann Denkmal

 

Wehrbär

 

Arthur Krupp ließ während des Ersten Weltkrieges den „Wehrbären“ im Grödnertal schnitzen. Am 18. August 1915, dem Geburtstag des Kaisers, wurde der Bär feierlich enthüllt und gegen Entrichtung von einer Krone für das Kriegshilfswerk von den Gemeindebürgern mit Eisennägeln benagelt.

 

In wenigen Monaten erhielt der Bär seinen dichten Panzer und wurde in der Bärenhöhle in der Idagasse aufgestellt. Unbeschädigt überdauerte er alle folgenden bewegten Zeiten.

  Wehrbaer

 

Mausoleum der Familie Krupp (1884)

 

Nach den Plänen des Architekten Rumpelmayer ließ Arthur Krupp ein Familienmausoleum im neogotischen Stil mit einer steinernen Kuppel bauen, in dem er selbst 1938 als letzter neben seinen Angehörigen beigesetzt wurde.

  Krupp Mausoleum

 

Kapelle am Hermannsplatz

 

Die ehemalige Kapelle an der tausendjährigen Linde wurde als Leichen-Einsegnungshalle errichtet und 1883 auf dem Hermannsplatz aufgestellt. Im Jahre 1958 wurde sie abgetragen.

 

Im Jahre 1996 wurde der Grundstein für den Bau einer neuen Kapelle am Hermannsplatz nach alten Plänen gelegt. Diese wurde am 6. Juli 1997 feierlich eingeweiht.

  Kapelle
 

krupp stadt museum 

 

Ehemalige Wurst- und Fleischfabrik, Konsumanstalt, Schwarz- und Weißbäckerei.


Das alte Stadtmuseum im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Consumanstalt wurde im Jahre 1990 eröffnet. Im Jahre 2005/06 übersiedelte das Museum in die ehemalige Consumanstalt in der Wurstfabrik anlässlich der Feierlichkeiten zu „150 Jahre Arthur Krupp – Werken, Wirken, Wandel“.

 

In den Räumlichkeiten des „krupp stadt museum“ BERNDORF“ finden jährlich Sonderausstellungen statt.

 

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  Krupp Stadt Museum 

Nach der Verlegung des Stadtmuseums von der Neugasse in die Bahnhofstrasse - ehem. Konsumanstalt-Wurstfabrik ist das Stadtmuseum seit 31.05.2006 wieder eröffnet.

 

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen Leben und Wirken Arthur Krupps und die damit verbundene Entwicklung Berndorfs zu einer Industriestadt.


Neben den frühgeschichtlichen Objekten verdienen die Besteck- und Tafelgerätesammlungen sowie die Ausstellungsstücke zur Entstehungsgeschichte der Ortsteile Ödlitz, St. Veit und Veitsau besondere Beachtung.

Neben dieser Dauerausstellung gibt es immer wieder interessante Sonderausstellungen.

 

Museum4Krupp Stadt Museum

 

Öffungszeiten:

Do: 09:00 - 12:00 Uhr
Fr: 16:00 - 20:00 Uhr
Sa, So, Feiertage: 11:00 - 18:00 Uhr

 

Nähere Informationen und Voranmeldung:

Frau Susanne Schmieder-Haslinger
krupp stadt museum BERNDORF
2560 Berndorf
Bahnhofstraße 4

Telefon: 0676 84 82253 82

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oder

Tourismusbüro der Stadtgemeinde Berndorf
Telefon: +43 0 2672 822 53 - 52
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hermann Krupp Tempel

 

Arthur Krupp ließ zur Ehren seines Vaters beim Aufgang zum Guglzipf einen ionischen Säulentempel mit Kupferdach errichten.

 

Die Büste von Hermann Krupp wurde vom Bildhauer Russ entworfen und in Bronze gegossen.

  Krupp Tempel

 

Jubiläumswarte und Waldhütte am Guglzipf 

 

Der Aussichtsturm wurde in den Jahren 1990/91 von der Stadtgemeinde Berndorf erbaut. Von hier hat man einen traumhaften Rundblick über das Tal.

 

Viele gemütliche Wanderwege sowie ein Naturlehrpfad –vom Stadtzentrum Berndorf aus – führen direkt zur Aussichtswarte und der Schutzhütte, die sich auf 473 m Seehöhe befinden.

 

Für Autos, aber auch Busse ist der Berndorfer Hausberg über eine Forststraße zu erreichen.

 

Eine Naturkegelbahn, eine große Spielwiese und Kinderspielplatz stehen neben der Schutzhütte ebenfalls zur Verfügung.

 

  Guglzipfturm 

guglzipf1902 wurde vom damaligen Verschönerungsverein, der von Fabriksbeamten gegründet wurde, auf dem Berg eine Aussichtswarte aus Holz aufgebaut, und eine Rodelbahn errichtet. Auch wurden verschiedene Steige angelegt um die Warte von der Stadt aus zu erreichen. Die bekanntesten sind der „Sängersteig“ und der „Mühlsteig“, welche noch heute Teil des Naturlehrpfades sind.

 

Im Jahre 1908 wurde die Waldhütte am Guglzipf, die früher als Jagdhütte und Unterbringungsstätte für Wachsoldaten während des ersten Weltkrieges diente, auf dem Guglzipf erbaut. In der Nachkriegszeit ist vieles verfallen und auch die Aussichtswarte musste in dieser Zeit abgetragen werden.


1982 erwarb die Stadtgemeinde Berndorf die baufällige Waldhütte, welche damit als Ausflugsziel für die Öffentlichkeit erhalten blieb. Vom damaligen Baumeister Franz Bichler wurde im selben Jahr der Verein Waldhütte Guglzipf gegründet, der mit Unterstützung der Stadtgemeinde Berndorf und vieler anderer Förderstellen, sowie den Mitgliedsbeiträgen von mehr als 1200 Mitgliedern, die notwendigen Instandsetzungsarbeiten an der Hütte und in der näheren Umgebung durchgeführt hat.

 

guglzipfDer 34 Meter hohe Aussichtsturm wurde als Jubiläumswarte in den Jahren 1990/91 von der Stadtgemeinde Berndorf erbaut, welcher einen traumhaften Rundblick über das Tal bietet. Auch das Wiener Becken, das Leithagebirge, den Spitzerberg, den Braunsberg und sogar die Kleinen Karpaten, kann man an klaren Tagen sehen.

 

Der Guglzipf ist heute Treffpunkt und Veranstaltungsstätte (www.rockamberg-berndorf.at) inmitten der Natur geworden.

 

Niederfelder Marienkapelle

 

Die barocke Marienkapelle diente den Wallfahrern, die nach Pottenstein und Mariazell pilgerten, als Andachtsstätte. Sie wurde 1764/65 an Stelle einer aus dem 17. Jahrhundert stammenden, viereckigen, steinernen Säule erbaut, die in ihrer Blindhöhle ein Bild der heiligen Maria von Pötsch trug.

 

Im Jahre 1774 wurde die Kapelle durch große, flankierende, barocke Statuen, welche die Erzengel Michael und Gabriel darstellen, verschönert. Die Kapelle ist das älteste sakrale Bauwerk Berndorfs.


Die Kapelle bietet acht Personen Platz und beherbergt ein von Thaddäus Wimmer gespendetes Votivbild aus dem Jahre 1765.

  marienfelder kapelle

 

Krupp-Gedenkstein

 

Der im Theaterpark befindliche Gedenkstein wurde von der Gemeinde und Berndorfer Vereinen im Jahre 1906 anlässlich der Silbernen Hochzeit von Arthur und Margarete Krupp errichtet. In einen grob behauenen Felsblock fügt sich ein Bronzemedaillon mit den Reliefbildern der Jubilare ein.

  krupp gedenkstein

 

Strandgut – Bronzerelief

 

Das neben der Freiheitsbrücke aufgestellte Relief wurde 1898 von Richard Jakic geschaffen. Der Grazer Künstler erhielt dafür den Rompreis der Wiener Akademie und das Ehrendiplom der Pariser Weltausstellung 1900.

  Strandgut
 

Berndorfer Stadtmarkt


Ein monatlicher Höhepunkt in der Fußgängerzone ist der Berndorfer Stadtmarkt. Jeden ersten Samstag im Monat verwöhnen Sie die Aussteller mit Schmankerln aus der Region.

 

Von einer reichhaltigen Auswahl an Brot über Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Honig bis hin zu Milch- und Käseprodukten finden Sie alles auf diesem Markt vereint. Unsere Weinhauer runden mit ihren erlesenen Weinen das vielfältige Angebot ab. Ein kulinarischer Genuss jeden Monat in Berndorf !

  Berndorfer Stadtmarkt 

 

Berndorfer Perchten


Alljährlich, wenn die Tage immer kürzer werden und der Winter mit seinem Hauch eine eisige Decke über das Land legt, vollzieht sich in unserer Heimat dasselbe Spiel: Die schaurigen Perchtenmasken mit ihren angsteinflößenden Grimassen erwachen aus ihrem Schlaf. Nur ein paar Stunden währt ihr Dasein, doch diese Zeit nutzen sie, um das Eintauchen in die Mystik eines uralten Brauches zu ermöglichen.

 

Ein wahr gewordenes Märchen in unserer nüchternen und technisierten Welt. Und wenn das Poltern und Tosen verstummt, verwandeln sich die schaurig-schönen Masken wieder zu einem toten Stück Holz, um im kommenden Jahr von neuem zum Leben zu erwachen.

  Berndorfer Perchtenlauf

 

Christkindlmarkt


In der stimmungsvollen Umgebung des Theaterparks finden alle, die das Besondere lieben, einen der schönsten Christkindlmärkte des Triestingtales.

 

Berndorfer Maler und Kunsthandwerker präsentieren ihre Werke im Stadttheater. Pferdekutschenfahrten laden durch das weihnachtliche Berndorf ein. Kinderherzen werden beim Besuch der lebenden Krippe höher schlagen. Zarte Klänge traditioneller Weihnachtsmusik mischen sich mit dem Duft von gerösteten Maroni, Ofenkartoffeln und frisch gebackenen Krapfen. In der Weihnachtswerkstatt geht es zum Lebkuchenverzieren, Kerzenziehen und Weihnachtsbasteln. Mit Vorfreude lauschen die Kinder unter dem geschmückten Baum den Weihnachtsgeschichten.

 

Die Eltern begeben sich auf einen Adventbummel zu den Weihnachtshütten mit Handarbeiten, Teddybären, Düften, Aromen, Punsch, Glühwein sowie Selbstgemachtem, wärmen sich an den offenen Feuerstellen und stimmen sich auf das bevorstehende Fest ein.

  Christkindlmarkt Berndorf 

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